IVZ vom 12.07.2026 von Brigitte Striehn
Festumzug zum Jubiläum „75 Jahre“
Knobben-Poggenort feiert Gemeinschaft

Die Mitglieder des gastgebenden Vereins wurden mit viel Beifall begrüßt. | Foto: Brigitte Striehn
Bunte Uniformen, festliche Musik und ein Hauch von Geschichte: In Hörstel wurde beim Jubiläumsumzug des BSV Knobben-Poggenort Tradition lebendig. Die Gemeinschaft rückte für einen Nachmittag in den Mittelpunkt.
Festumzüge von Schützenvereinen liefern jedes Mal eindrucksvolle Bilder von Freude und Gemeinsinn. Am Samstagnachmittag war es in Hörstel wieder einmal soweit. Durch die festlich geschmückten Straßen des Siedlungsgebietes Knobben-Poggenort zogen die Schützen des ortsansässigen Bürgerschützenvereins und befreundete Gastvereine der Mark Hörstel und aus umliegenden Gemeinden zum Festplatz an der Schützenhalle.
Begleitet wurden sie von mehreren Spielmannszügen mit schmissiger Marschmusik. Einige Ehrengäste und Königspaare mit Hofstaat winkten von Traktoren oder Kutschen den Zuschauern am Rand des Weges zu. Das 75-jährige Jubiläum des Bürgerschützenvereins Knobben-Poggenort wurde mit gebührender Pracht und vielen Horrido-Rufen begangen.
Auf der Festwiese traten die Schützen zu einer beeindruckenden Formation an. Auf dem Sprecherwagen begrüßte Torben Streibel die Gäste. Zum Gedenken an die verstorbenen Schützenbrüder und -schwestern wurden die Fahnen gesenkt und zu den Klängen des Liedes vom guten Kameraden eine Schweigeminute eingelegt. Der Vorsitzende Christian Schlautmann sprach allen Helfern und Sponsoren seinen Dank aus. Die Spielmannszüge intonierten unter Leitung des Tambourmajors Frank Jendick mehrere Musikstücke.

Die Spielmannszüge schufen einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen. | Foto: Brigitte Striehn
David Ostholthoff überbrachte die Glückwünsche der Stadt Hörstel zum Jubiläum. Es erfülle ihn mit Freude und auch ein wenig Stolz, dass Idealismus und Tatkraft der Gründergeneration bis heute Bestand haben, erklärte der Bürgermeister. „Was mit einer Vision und großem persönlichen Einsatz begann, ist heute eine starke Gemeinschaft“, betonte er. Sie sei ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und führe Menschen zusammen. Das ehrenamtliche Engagement werde auch in Zukunft von unschätzbarem Wert bleiben.
Auch der Ortsvorsteher Karl-Josef Plagemann ließ es sich nicht nehmen, zum Jubiläum zu gratulieren. Friedrich Prigge, Präsident des Heimatschützenbundes Tecklenburger Land, würdigte die dynamische Entwicklung des Vereins, der schon 1994 Damen in seine Reihen aufnahm und über einen eigenen Spielmannszug verfügt. Es möge ihm weiterhin gelingen, Brauchtum und Tradition zu pflegen, so Prigge.
„Um zu treffen, müssen Schützen auf Gott vertrauen.“
NRW-Minister Karl-Josef Laumann in seinem Grußwort.
Thomas Bruns verlas ein Grußwort von Karl-Josef Laumann. Dieser erinnerte an 400 Jahre Schützenbrauchtum in Hörstel. Gemeinschaftssinn, innere Verbundenheit und Lebensfreude wirkten bis heute und würden an kommende Generationen weitergegeben. „75 Jahre sind nur ein Augenblick, aber reich an Erinnerungen und voller Versprechen für die Zukunft“, hob der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hervor.
Nach dem Traditionsmarsch „Preußens Gloria“ konnten alle Gäste den Tag genießen. Auch das Königspaar Uwe und Mechthild Runde wurde bejubelt, insbesondere für den Titel Markenkönig.
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IVZ vom 11.07.2026 von Stephan Beermann
Jubiläum des BSV Knobben-Poggenort
Volle Schützenhalle, gutes Miteinander

Vorsitzender Christian Schlautmann begrüßte die Gäste in der voll
besetzten Schützenhalle am Alten Postweg.
| Foto: Stephan Beermann
Eine festlich gefüllte Schützenhalle, viele Gratulanten und bewegende Erinnerungen: Der BSV Knobben-Poggenort blickt auf ein besonderes Jubiläum mit Gästen aus der Region zurück.
Der BSV Knobben-Poggenort ist der jüngste der sechs Schützenvereine der Mark Hörstel, doch ihr Jubiläum zu feiern wissen die Schützenbrüder und Schützenschwestern dort genauso gut wie die Alt-Vereine.
Auf 75 Jahre gelebte Gemeinschaft blickten die Gastgeber mit befreundeten Vereinen aus der Stadt Hörstel und der Gemeinde Hopsten während des Kommersabends am Freitag zurück. Vereinsvorsitzender Christian Schlautmann nahm die besten Wünsche vieler Gratulanten entgegen.
Kein Platz in der großen Schützenhalle am Alten Postweg blieb unbesetzt. Sogar im Vorraum mussten noch Stühle aufgestellt werden, als Hauptmann Torben Streibel und Schriftführer Oliver Bruns die Feiernden begrüßten. Zuvor waren das Königspaar Uwe und Mechthild Runde und das Juniorenkönigspaar Mia-Sophie Krüger und Hassan Masud unter den Klängen des Spielmannszugs Knobben-Poggenort in die Halle eingezogen. Dass Uwe Runde den Markenkönigstitel ausgerechnet im Jubiläumsjahr nach Hause brachte, wurde bei dieser Gelegenheit nochmals frenetisch gefeiert.
Gefeiert wurden gleich nach der Begrüßung auch die Gewinner des Schießwettbewerbs zum Jubiläum, der bereits im April ausgetragen worden war. Die Besonderheit: Sowohl im Haupt- und Nebensatz als auch in der Einzelwertung mit Ludger Ottenhues lag der BSV Schultenort ganz vorn. Die Pokale überreichte Schießwart Sebastian Bruns. Weitere Sieger waren im Hauptsatz der BSV Gravenhorst und SV Höveringhausen, im Nebensatz der BSV Harkenberg-Elseck und SV Höveringhausen, in der Einzelwertung Hubert Üffing von St. Georg Hopsten und Fritz Kaßling vom BSV Gravenhorst.

Schießwart Sebastian Bruns (l.) zeichnete die treffsichersten Vereine und
Einzelschützen des Jubiläumsschießens mit Pokalen aus.
| Foto: Stephan Beermann
Im Anschluss warfen Streibel und Bruns einen Blick in die wechselvolle Chronik des Vereins. „So ein Verein entsteht ja nicht einfach aus dem Nichts“, stellte Oliver Bruns fest. Die Abkopplung vom Schützenverein Hörstel-Dorf 1951 verlief demnach auch nicht ganz ohne Reiberei. Die Debatte darüber mit den anderen Vereinen war laut Protokoll der Osterversammlung 1952 so heftig, „dass die Wortbeiträge nicht niedergeschrieben werden sollten“. Der Zutritt zur Markengemeinschaft verzögerte sich um ein Jahr, war dafür 1953 umso effektvoller, als Hermann Schmidt gleich im ersten Anlauf Markenkönig wurde.
Herausragendes Kapitel der Vereinsgeschichte ist natürlich auch die Entstehung der Schützenhalle, die für damalige Verhältnisse etwas ganz Besonderes war und sich bis heute bewährt hat. Dass der Verein Maria und Franz Lüttmann am 11. Mai 1985 den allerersten Tanz in der neuen Halle zugestand, blieb Freitag nicht unerwähnt und ließ die Festgemeinschaft schmunzeln. Denn in der Chronik dazu heißt es: Um die Halle bauen zu können, musste das Grundstück vom Bauern Franz Lüttmann erworben werden. Da er aber nicht verkaufen wollte, wurde ein Erbbauvertrag geschlossen. Seine Ehefrau Maria fügte dem Vertrag den mündlichen Zusatz hinzu: „Dat möcht ik noch moal beliäben, dat ik met Franz den ersten Danz in de niee Halle maken kann.“
So sollte es auch kommen, und getanzt werden sollte auch an diesem Jubiläumsabend. Der DJ legte auf, nachdem „Schützenbruder Alfons“ für weitere heitere Momente gesorgt hatte.
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IVZ vom 29.01.2026
Erste Riege wird wiedergewählt

Der Vorstand des BSV Knobben-Poggenort (v.l.): Oberst Sascha Gramatzki, 2. Schriftführer Oliver Bruns, 1.Schriftführer Hendrik Wolff, 1. Schießwart Sebastian Bruns, 1. Kassierer Rüdiger Schlautmann, 1. Vorsitzender Christian Schlautmann, 2. Vorsitzender Tobias Frische, Juniorenkönigin Leonie Hagemann, 2. Kassierer Alexander Lemke und Hauptmann Torben Streibel. | Foto: BSV Knobben Poggenort
Der BSV Knobben-Poggenort hat auf seiner Generalversammlung den Vorstand einstimmig entlastet und alle Amtsinhaber im Amt bestätigt. Im Fokus stand zudem das 75-jährige Vereinsjubiläum im Juli.
Zur Generalversammlung des BSV Knobben-Poggenort begrüßte der 1. Vorsitzende Christian Schlautmann 60 Mitglieder in der Schützenhalle. Nach den Berichten des Vorstandes wurde dem Vorstand von der Versammlung einstimmig die Entlastung erteilt.
Bei den turnusmäßigen Wahlen stand die erste Riege zur Wahl. Alle bisherigen Amtsinhaber wurden dabei in ihren Funktionen bestätigt und wiedergewählt: 1. Vorsitzender Christian Schlautmann, 1. Kassierer Rüdiger Schlautmann, 1. Schriftführer Hendrik Wolff, 1. Schießwart Sebastian Bruns, Hauptmann Torben Streibel.
Für das Amt des 2. Für den Schießwart ist noch kein Nachfolger gefunden worden. Positiv wurde hervorgehoben, dass mehrere Mitglieder ihre Bereitschaft signalisierten, den derzeitigen 1. Schießwart tatkräftig bei der Schießaufsicht zu unterstützen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war der Ausblick auf das bevorstehende 75-jährige Bestehen des Vereins. Die Feierlichkeiten sind für den 10. und 11. Juli geplant. Der Vorstand stellte erste Planungen vor und gab einen Überblick über das anstehende Festwochenende. Das Jubiläum startet am Freitagabend mit einem Kommersabend in der Schützenhalle mit einem bunten Programm. Am darauffolgenden Samstag gibt es einen Sternmarsch durch den Knobben mit anschließenden Festreden auf dem neben der Schützenhalle eingerichteten Festplatz. Am Samstagabend gibt es eine große Party in der Schützenhalle.




