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St. Mauritius Schützenbruderschaft Püsselbüren e.V.
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IVZ vom 24.07.2026
Schützenbruderschaft ehrt Sieger und Jubilare

Vorsitzender Oliver Otte (r.) ernannte beim Frühschoppen langjährige Mitglieder der St.-Mauritius-Schützenbruderschaft zu Ehrenmitgliedern: (v.l.) Franz-Josef Schrameyer, Franz-Josef Kestermann, Franz-Josef Üffing, Egon Ahmann, Norbert Reekers, Dieter Saatkamp, Siegfried Visse, Claus Linkemeyer, Otto Lohmann und Josef Ungruhe. Klemens Bronswick fehlt auf dem Foto. | Foto: Maik Visse
Die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft Püsselbüren hat beim 100-jährigen Jubiläum erfolgreiche Schützinnen, Schützen und langjährige Mitglieder geehrt.
Im Rahmen ihres Jubiläumsschützenfestes zum 100-jährigen Bestehen hat die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft Püsselbüren erfolgreiche Schützinnen und Schützen sowie mehrere verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Die Ehrungen der Männer fanden beim traditionellen Frühschoppen statt, die Frauen wurden beim Frauenkaffee geehrt.
Beim ersten Durchgang des Kordelschießens traten laut Pressemitteilung insgesamt 19 Mitglieder an. Gesamtsieger wurde Jörg Artmeier. Er erreichte in der Gruppe bis 55 Jahre 247 Ringe und erhielt neben der goldenen Eichel auch eine Plakette und den Wanderpokal. Knapp dahinter folgte Silvia Lindmeier mit 246,5 Ringen.
In der Gruppe der Schützen ab 56 Jahren setzte sich Dieter Saatkamp mit 240,8 Ringen durch. Er wurde mit goldener Schnur, goldener Eichel und einer Plakette ausgezeichnet. Herbert Plagemann erreichte 240,1 Ringe, Ralf Ungruh 240 Ringe.
Darüber hinaus ernannte der Vorsitzende Oliver Otte mehrere langjährige Mitglieder zu Ehrenmitgliedern. Ausgezeichnet wurden Franz-Josef Schrameyer, Franz-Josef Kestermann, Franz-Josef Üffing, Egon Ahmann, Norbert Reekers, Dieter Saatkamp, Siegfried Visse, Claus Linkemeyer, Otto Lohmann, Josef Ungruhe und Klemens Bronswick. Bei den Frauen erhielten Eva Maria Misch, Marianne Visse und Sigrid Beyer diese besondere Würdigung.
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IVZ vom 20.07.2026 von Heinrich Weßling
Fest mit 600 Gästen: 100 Jahre gelebte Gemeinschaft

Bei der Proklamation der neuen Majestäten präsentierten sich (v.l.) Jubelkönig Dominik Köster mit seiner Jubelkönigin Karla Robbe, die Kindermajestäten Luca Saatkamp und Lena Neubauer sowie König André Feldhaus und Königin Vera Diersmann in der Kutsche. | Foto: Heinrich Weßling
Die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft Püsselbüren hat ihr 100-jähriges Bestehen mit zahlreichen Gästen und einem Festakt gefeiert. Die neuen Majestäten wurden proklamiert und der Verein zeigt sich für die Zukunft gut aufgestellt.
Der Jubiläumsschützenverein St. Mauritius Püsselbüren hat sein 100-jähriges Bestehen am Sonntag mit zehn Gastvereinen und rund 600 Schützenbrüdern auf dem Sportplatzgelände von SW Esch gefeiert. Vier Spielmannszüge sorgten bei gutem Wetter für den musikalischen Rahmen.
„Ja, wir sind gut aufgestellt und hoch motiviert“, sagte Oberst Ralf Meiners, der gemeinsam mit Hauptmann Carsten Rehers durch das Programm führte.
Zu den Höhepunkten gehörte die Proklamation der neuen Majestäten. Neuer König der St.-Mauritius-Schützenbruderschaft ist im Jubiläumsjahr André Feldhaus. Zu seiner Königin wählte er Vera Diersmann. Wie es in Püsselbüren Tradition ist, trägt auch der König einen Kosenamen: „Die Fledermaus“. Seine Königin Vera Diersmann wird „Die Zarte“ genannt. Mit dem 473. Schuss fiel am Samstagabend die Entscheidung am Schießstand.
Zum Thron gehören Stephan Diersmann und Katja Feldhaus, Patrick und Christa Bäumer, Daniel und Nicole Ungruhe sowie Guido Ungruhe und Franziska Leufkens.
Jubelkönig wurde Dominik Köster, der mit dem 395. Schuss den Vogel von der Stange holte. An seiner Seite steht Jubelkönigin Karla Robbe. Bereits am Samstag waren 333 Mitglieder angetreten, um die Nachfolge der bisherigen Majestäten zu ermitteln.

Der neue Hofstaat mit Ehrengästen und Gastvereinen. | Foto: Heinrich Weßling
Bei der Begrüßung der Ehrengäste, Gastvereine und Mitglieder betonte Vorsitzender Oliver Otte die gute Entwicklung des Vereins. Die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft zähle inzwischen mehr als 650 Mitglieder und verfüge über ein starkes Offizierskorps mit vielen jungen Aktiven. Hinzu kämen eine engagierte Gruppe H, ein kontinuierlich arbeitender Vorstand, eine Schießstandleitung mit mehr als 200 aktiven Schützinnen und Schützen sowie zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.
In seiner Ansprache blickte Otte auf die Geschichte des Vereins zurück. Im Frühjahr 1926 trafen sich Püsselbürener Landwirte, Unternehmer und Bürger im Alten Gasthaus Wulf, um die Gründung der St.-Mauritius-Schützenbruderschaft vorzubereiten. Am 27. Oktober 1926 fand die erste Generalversammlung im Saal Kreuzmann statt. Lehrer Karl Gillhaus wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, erstes Königspaar waren Bernhard Meyer und Mathilde Stallfort.
„Seit 100 Jahren tragen wir gemeinsam – auch durch Krieg und die Corona-Zeit hindurch – eine wichtige Säule des sozialen Miteinanders in Püsselbüren“, sagte Otte.
Nicht immer seien die Zeiten einfach gewesen. In den 80er-Jahren hätten viele Schützenvereine unter Mitgliederschwund und finanziellen Problemen gelitten. Umso erfreulicher sei es, dass das Schützenwesen heute wieder eine Renaissance erlebe, insbesondere durch junge Menschen, die sich mit neuen Ideen und großem Engagement einbrächten.
Meiners dankte allen Mitgliedern, Helferinnen und Helfern sowie deren Familien für ihren Einsatz. Die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft verstehe sich als Teil des gesellschaftlichen Lebens und arbeite eng mit dem Sportverein, der Kolpingfamilie, der Kirche und weiteren Institutionen zusammen. Zum Abschluss seiner Rede wünschte er allen Gästen ein gelungenes Jubiläumsfest und schloss mit dem Wahlspruch: „Kerls, lot us toasammen houlen, nu und in alle Tied!“
Zu den Ehrengästen gehörten NRW-Minister Karl-Josef Laumann, Landrat Dr. Martin Sommer, Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer sowie der Vorsitzende des Heimatschützenbundes, Friedrich Prigge.
Karl-Josef Laumann hob die Bedeutung des Schützenwesens für Heimat, Bürgersinn, Gemeinschaft und Geselligkeit hervor. „Ein Schützenverein schreibt Geschichte. Gerade hier in Püsselbüren ist es eine alte Tradition, Bürgersinn, Heimatverbundenheit, Geselligkeit und Gemeinschaftsgeist zu pflegen. Heimat ist eines der schönsten Worte. Sie gibt Identität, Halt und Geborgenheit.“
Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer würdigte das Jubiläum als „ein ganzes Jahrhundert gelebter Gemeinschaft“. Der Zusammenhalt im Ort zeige, dass Vereinsleben funktioniere, wenn Menschen offen miteinander umgingen, zusammenarbeiteten und andere mitnähmen. So könne ein Schützenverein auch im Jahr 2026 erfolgreich bestehen.
Landrat Sommer betonte, ein 100-jähriges Bestehen zeige, dass ein Verein Generationen von Menschen begleitet habe. Die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft habe Zeiten des Aufbruchs erlebt, Krisen überstanden und sich immer wieder weiterentwickelt. Mit mehr als 650 Mitgliedern, einem aktiven Vereinsleben und vielen engagierten jungen Menschen sei sie gut für die Zukunft aufgestellt.
Die Glückwünsche des Heimatschützenbundes überbrachte Friedrich Prigge. Er betonte, dass ein Schützenverein, der sein 100-jähriges Bestehen in einem so eindrucksvollen Rahmen feiern könne, bewiesen habe, über Jahrzehnte attraktiv geblieben zu sein und engagierte Mitglieder zu gewinnen. Unter dem Wahlspruch „In Treue zum Alten die Zukunft gestalten“ habe der Verein dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zugleich erinnerte Prigge an das Heimatschützenfest 2022, das die Püsselbürener auf dem Festgelände mitgestaltet hatten.
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IVZ vom 18.07.2026
André Feldhaus regiert die St.-Mauritius-Schützen
Jubiläumsschützenfest in Püsselbüren

Andre Feldhaus ist neuer König der Mauritiusschützen. | Foto: Maik Visse
Die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft hat im Jubiläumsjahr einen neuen König: André Feldhaus holte den Vogel von der Stange. An seiner Seite regiert Vera Diersmann. Zuvor waren 333 Schützinnen und Schützen bei Kreuzmann angetreten.
Die St.-Mauritius-Schützenbruderschaft hat im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens einen neuen Regenten: André Feldhaus, genannt „die Fledermaus“, sicherte sich mit dem 473. Schuss die Königswürde. Zu seiner Königin wählte er Vera Diersmann, genannt „die Zarte“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.
Zum Throngefolge gehören Stephan Diersmann und Katja Feldhaus, Patrick und Christa Bäumer, Daniel und Nicole Ungruhe sowie Guido Ungruhe und Franziska Leufkens.
Zum Auftakt waren 333 Schützinnen und Schützen bei Kreuzmann angetreten.
Auch der Jubelkönig wurde ermittelt: Dominik Köster holte den Vogel mit dem 395. Schuss von der Stange. An seiner Seite steht Jubelkönigin Karla Robbe.
Das Schützenfest ist in diesem Jahr zugleich Höhepunkt des 100-jährigen Bestehens der St.-Mauritius-Schützenbruderschaft.

Jubelkönig in Püsselbüren ist Dominik Köster. | Foto: Maik Visse
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IVZ vom 09.04.2026
37 Teams wetteifern um Jubiläumspokal

Beim Pokalschießen zum Jubiläumsjahr der St. Mauritiusschützenbruderschaft gab es viele Gewinner. | Foto: St. Mauritiusschützenbruderschaft
Die St. Mauritius Schützenbruderschaft hat ihr Pokalschießen zum Jubiläumsjahr abgeschlossen. 37 Gruppen traten an, jetzt wurden die Sieger geehrt.
Neun Tage lang haben die Schützenbrüder und -schwestern der St. Mauritius Schützenbruderschaft das Pokalschießen anlässlich ihres Jubiläumsjahres ausgetragen, wie der Verein mitteilt. Insgesamt nahmen 37 Gruppen an dem Wettbewerb teil. Bei der Pokalverleihung am 27. März freuten sich folgende Mannschaften über ihre Platzierung auf dem Siegertreppchen:
Hauptsatz-Pokal: SV Ladbergen-Höxter (201,8 Ringe), SV Leeden von 1665 - Team 2 (201,0), SV Velpe (200,4)
Nachsatz-Pokal: SV Ladbergen-Höxter (199,6 Ringe), SV Leeden von 1665 - Team 1 (198,7), SV Leeden von 1665 - Team 2 (198,3)
Damenpokal: BSV Gravenhorst (186,0), BSH Dörenthe (185,7), SV Settel (184,4)
Herren Einzel: Michael Igelbrink (ASB Botterbusch, 52,4), Marko Determann (SV Velpe, 52,3), Christian Stiegemeyer (Düte, 52,0)
Damen Einzel: Anne-Marie Brinkmeier (SV Ladbergen-Hölter, 82,3), Alexandra Bollacke (SV Velpe, 52,9), Christina Cord (SV Leeden-Loose, 52,1).
Außerdem wurde ein besonderer Pokal zum 100-jährigen Jubiläum ausgeschossen: Mit 25 Schuss mussten die Mannschaften möglichst nah an 192,6 Ringe kommen. Dabei gelang dem SV Osterledde eine Punktlandung mit den geforderten 192,6 Ringen, heißt es weiter.
Zudem lädt der Verein zum Jubelfest im Sommer, 17. bis 20. Juli, im Escher-Sportpark ein.
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IVZ vom 02.03.2026
Schützen feiern Jahresbesten

Das Minus im Kassenbericht spiegelt Investitionen in den Schießbetrieb wieder | Foto: Maik Visse
Rund 57 Mitglieder der St.-Mauritius-Schützenbruderschaft versammelten sich im Alten Gasthaus Wulf zur Schießgruppenversammlung. Simon Helms begrüßte die Anwesenden. Thorsten Runde stellte den Kassenbericht 2025 vor, der wegen Investitionen in den Schießbetrieb und Munitionskauf mit einem Minus von etwa 600 Euro abschloss, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.
Aktuell gehören 17 Gruppen mit 76 Schützinnen und 163 Schützen zum Schießbetrieb. 2025 wurden etwa 44.000 Schüsse abgegeben. Die Schützen erzielten unter anderem den dritten Platz beim Stadtpokal und nahmen an mehreren Wettbewerben teil. Königin Monika Saatkamp gewann den Titel der Stadtschützenkönigin.
Beim Weihnachtspreisschießen waren 58 Teilnehmende dabei. Die Veranstaltung wird auch 2026 an den vier Adventssonntagen fortgesetzt. Für das laufende Jahr sind außerdem Durchgänge beim Kordelschießen, die Teilnahme an Pokalschießen sowie das Stadtpokalschießen geplant.
Norbert Helms berichtete über die gelungene Sanierung des Schießstanddaches durch zahlreiche Helfer. Vorsitzender Oliver Otte informierte über Themen des Vorstands und den Ablauf des 100-jährigen Jubiläums.
Zum Abschluss wurden die Sieger der Jahreswertung 2025 geehrt: Meriem Richter (Damen, 96,5 Ringe) und Jörg Artmeier (Herren, 97,3 Ringe) belegten jeweils den ersten Platz. Beim Kordelschießen war Andre Berghaus erfolgreich, weitere Platzierte waren unter anderem Thorsten Runde und Simon Helms.





